Kunas Modernus
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Bleibe

BLEIBE
Eine Ausstellung mit Fotografien von Uwe Brodmann über Flüchtlinge in der Region
mit Texten von Isabel Rohloff


Durch den Sudan und Lybien, über das Mittelmeer nach Lampedusa und schließlich via Friedland nach Cremlingen. Stationen einer Flucht aus Eritrea. Der vierundzwanzigjährige Berihu sitzt auf »seinem« Bett in einem Zimmer, das er sich seit über achtzehn Monaten mit zwei anderen jungen Männern teilt. An der Wand und am Spind hängen Vokabellisten, denn er möchte eine Ausbildung zum Elektriker machen, wenn er den Integrationskurs besucht hat. Jetzt, wo er nach monatelangem, bangem und kräftezehrendem Warten endlich den Bescheid bekommen hat, in Deutschland bleiben zu dürfen.

Ausstellung: 24. März 2016 – 25. April 2016
Stadtbibliothek Braunschweig, Schlossplatz 2 | 38100 Braunschweig

Der barrierefreie Eingang mit gepflasterter Rampe befindet sich an der rechten Seite des Gebäudes.
Öffnungszeiten: Mo – Fr 10.00 – 19.00 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uhr
Infos unter 0531. 44048

Fortsetzung BLEIBE II in der Magnikirche
Parallel zur Ausstellung in der Magnikirche, ein Tanztheater von Gerda Raudonikis: »SOWEIT DIE FÜSSE TRAGEN, SO WEIT!«. Mit Flüchtlingen, zwei Tänzerinnen und Live-Musikern.
Vom 22. bis 24. September 2016

Gefördert von der Braunschweigischen Stiftung, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Erik Mundstock Stiftung, der Stadt Braunschweig und Wyrwas.


Inseltraum

TRAUM-INSEL | INSEL-TRAUM
Unter der Regie und Choreografie von Gerda Raudonikis zeigt die esistso!company am Mittwoch, den 27. April um 19.00 Uhr beim Theater-Festival im KinderTheaterHaus Hannover, Kestnerstr. 18, 30159 Hannover das Tanztheater-Stück »TRAUM-INSEL | INSEL-TRAUM

Am Freitag, den 29. April um 20.00 Uhr wird das Ensemble mit dem Stück beim Festival »Außer der Reihe« zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Beeinträchtigung in der Magnikirche in Braunschweig auftreten.

»(...) Eine intensive Dreierszene mit den Tänzerinnen und Stefan Bogdoll von esistso! erinnert an ein Naturwesen, das sich der Menschlichkeit unterwerfen soll, und eine Konkurrentin. Freie Assoziationen sind erwünscht bei Raudonikis, ›sonst wär's ja Pädagogik‹. Gleichwohl hat sie für jede Szene konkrete Vorstellungen, die sie aber mit den Tänzern verändert. (...) Wie fühlen sich die Profitänzerinnen im Laienumfeld? ›Inhaltlich ist es egal, wer tanzt. Hier sind die Bewegungen vielleicht technisch nicht so anspruchsvoll, aber umso mehr muss ich sehen, dass ich meine Rolle überzeugend rüberbringe‹, erklärt Marie Theres Zechiel. Für Ufuoma Essi liegt sogar darin der Reiz des Projekts: ›Als Freie will man ja gerade ganz unterschiedliche Stile und inhaltlichen Ansätze erleben.‹ (...) Für Stefan Bogdoll aus der Lebenshilfe-Gruppe sind die Profis ein Leistungsanreiz: ›Ich will weiterkommen.‹ Die Frauen bestätigen, was für ein starker Partner er ist. ›Wir sprechen nicht so viel, sondern arbeiten vor allem körperlich. Stefan ist ein guter Abgucker.‹ Raudonikis sieht Schwächen nicht nur bei den Lebenshilfe-Tänzern - ›Schwächen haben die Profis auch, aber ich hole bei allen die Stärken nach oben, so funktioniert's ...‹« Von Andreas Berger, Braunschweiger Zeitung

esistso!company: Kadir Akyüz, Stefan Bogdoll, Gabriele Daskiewicz, Sebastian Koenders, Dorota Ostojski, Linda Rohloff, Ugur Salcan, Kathrin Schrader, David Somrei | Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: KarlHeinrich Weghorn | Gruppenleitung: Dorota Ostojski | Tanz: Marie Theres Zechiel, Ufuoma Essi | Musikkomposition: Peter M. Glantz | Bühne/Kostüme: Eva-Maria Huke | Assistenz: Melanie Sapendowski | Fotografie: Uwe Brodmann

Gefördert von Lebenshilfe Braunschweig, Aktion Mensch, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Stadt Braunschweig und Wyrwas