Kunas Modernus
Aktuelles Über uns Projekte Presse Fotos Filme Kontakt Impressum
 
 


Projekte

(2010 - 2009)

BodenlosBodenlos (2010)

Tanztheaterprojekt im Rahmen von »Kunst im Park« im Seeligerpark Wolfenbüttel

»Bodenlos« handelt von der gelebten Sehnsucht behüteter Wesen, vom Versuch des Ausbruchs in die Welt der Phantasie. In einer BODENSTÄNDIGEN WELT, geborgen und abgesichert, aber auch eingegrenzt, lebt eine kleine Population. Es regiert die Vernunft, alles ist definiert nach seinem Sinn und Zweck. Außerhalb dieser Welt existiert das Unbekannte, aber auch das Geheimnisvolle; irgendwie bedrohlich, aber zugleich auch lockend. Die Mutigsten in der behüteten Welt werden nun in Versuchung geführt, die AUSSENWELT zu erkunden, wagen sich zögernd vor, machen erste Ausbruchsversuche ...

Im Mittelpunkt dieser Tanztheater-Performance steht die Verbindung von Bewegung, Klang und Naturraum. Aus dem Dialog zwischen Bewegung und Natur, entsprechend der Vorbildung, entwickeln die Teilnehmer mit der Choreografin Gerda Raudonikis Bewegungsfolgen, aus denen die Choreografie erarbeitet wird. Der Braunschweiger Klangkünstler Peter M. Glantz erarbeitet dazu eine passende Klangkomposition. In der Interaktion beider Disziplinen kommt eine umgebungsorientierte Bewegungs-Klang-Einheit zustande, die die Künstlichkeit des Tanzes mit der Authentizität des Ortes verbindet.

Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Tanz: Stefan Bogdoll, Luisa Perrone, Linda Rohloff, Anton Soloveitchik, Speedy, Verena Wilhelm | Percussion: David Somrei | Klangkomposition: Peter M. Glantz


Es IST so!Es IST so! (2010)

Das Tanztheaterprojekt der Lebenshilfe Braunschweig. Eine choreographische Arbeit von Gerda Raudonikis.

Ein Ort, wie er überall sein könnte. Zeitlos. Nichts außer einer Bank. Koffer. Elf Akteure. Zwei Tänzerinnen. Im Zentrum steht der Augenblick. »Es IST so!« erzählt keine Geschichte. Es sind Gefühls- und Gedankensplitter statt einer geschlossenen Erzählung. Der Abend beschäftigt sich mit dem Wunsch nach Veränderung, der in jedem von uns steckt, und beschreibt Zustände, die wir tagtäglich durchleben. Er ist das Abbild einer komplexen Gefühlswelt mit Sehnsüchten, Wünschen und Träumen. Es geht um Verständnis, Arroganz, Enttäuschung, Hoffnung und Spontaneität. »Es IST so!« beschreibt die ganz alltägliche Normalität, abseits von jeder glamourösen »Superstarwelt« und zeigt Miniaturen des Alltags: Ganz normale Menschen tun ganz normale Dinge.

In dieser Arbeit vereint Gerda Raudonikis erneut unterschiedliche Bewegungsformen und bringt die Akteure der Lebenshilfe mit zwei professionellen zeitgenössischen Tänzerinnen zusammen.

Regie/Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: Christian Weiß | Klangbildkomposition: Peter M. Glantz | Kostüme: Tina Essl, Verena Wilhelm | Assistenz: Anton Soloveychik | Fotos:Uwe Brodmann | Plakat-und Programmgestaltung: Robert Glogowski | Mitwirkende: Stefan Bogdoll, Gabriele Daskiewicz, Annika Milch, Dagmar Nakonz, Dorota Ostojski, Petra Pressel, Sebastian Koenders, Linda Rohloff, Kathrin Schrader, David Somrei, Philipp Zirnstein | Tänzerinnen: Tina Essl, Verena Wilhelm

Unterstützt von: Lebenshilfe Braunschweig, Aktion Mensch, Stadt Braunschweig


Die ReiseDie Reise (2010)

Tanztheaterprojekt der Neuen Akademie Braunschweig
Regie und Choreographie Gerda Raudonikis nach Musik von Dieter Salbert und Prosadichtung von Wolf Peter Schnetz

Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts unternahmen es waghalsige Männer, die Pole der Erde erstmals zu erreichen und zu erforschen. Sie setzten dabei ihr Leben aufs Spiel, sie waren besessen von der Idee und sie verloren dabei ihr Leben. Letztlich waren sie auf der Suche nach dem Unbekannten einer Landschaft, aber auch nach dem Unbekannten in sich selbst. Getrieben durch ihre Phantasie und die Vision, Übermenschliches leisten zu müssen, wollen sie über sich hinauswachsen. Die Unerfüllbarkeit dieser Vorstellung steigert sich zu einer Art Wahn, der bis zur Selbstvernichtung führt.
»Die Reise« bedeutet die Auseinandersetzung mit der Natur: die Durchquerung der Eiswüste, um zum Ziel, den Polen, zu gelangen: und bedeutet schließlich die Reise auf der Suche nach dem eigenen ICH.

Die Neuinszenierung des 1985 erstmals aufgeführten Stücks mit Live-Musik von Dieter Salbert nach Prosadichtungen von Wolf-Peter Schnetz (Gesang, Synthesizer, E-Gitarre, Percussion, Rezitation) erweitert das Werk nach zahlreichen konzertanten Aufführungen nun um die Ebene des Tanzes. Musik, Gesang und Text in ihrer ausnotierten Form, wird der Fragilität des Tanzes gegenübergestellt, der so zu einer Art Spiegel des musikalischen Werkes wird.

Regie und Choreographie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: Christian Weiß | Tanz: Tina Essl, Verena Wilhelm | Gesang: Alrun Zahoransky | Rezitation: Christian Weiß | E-Gitarre/Stick: Matthias Sorof | Synthesizer: Hans-Peter Schier | Percussion: Sebastian König | Videoprojektion und Fotografie: Uwe Brodmann | Programm-und Plakatgestaltung: Robert Glogowski

Unterstützt von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Stiftung NORD/LB Öffentliche, Stadt Braunschweig


Aktionsraum X/2Aktionsraum X/2 (2009)

Ort der Handlung: Ein Kubus, Handelnde Personen: Eine Akteurin! Ein Mikrokosmos, der erkundet werden will. Vier Wände, ein Boden! Schutz vor Bedrohung und Angriff von Außen, aber auch zugleich Grenze zur Außenwelt.

Das Agieren der Tänzerin spiegelt den Prozess des Eintretens in die Welt wider: Mit anfangs kindlicher Begeisterung und Kraft eignet sie sich zunächst spielerisch, später zunehmend gesteuert und mit System ihre Umwelt an. Die Erfahrungen des Lebens führen zwar zu Erkenntnissen und gezieltem Handeln, lassen jedoch auch Grenzen erkennen und erzeugen so auf der anderen Seite jedoch auch Abgeklärtheit, Gleichgültigkeit, Resignation oder auch Aggression.

Nachdem Gerda Raudonikis und Kunas Modernus mit »Causa finalis« (2002), »Halfpipe« (2003), »Metamorphose« (2004), »Punch for Fame« (2006), »Horizont« (2007), »Nowadays« (2008), »Einander« (2008) und »auspicium« (2009) acht Tanzstücke mit einer Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren inszeniert und in jedem dieser Inszenierungen Bewegungsformen aus den verschiedensten gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen zueinander in Beziehung gesetzt hat, sehen wir »Aktionsraum X/2« nun als Experiment zwischen modernem Tanz und Performance. Die Bühne schrumpft auf eine Fläche von 1,5 Quadratmeter, verpflanzt in alltägliche Außenräume.

Idee und Stückentwicklung: Gerda Raudonikis, Karlheinrich Weghorn | Tanz: Verena Wilhelm | Bühne: Gerda Raudonikis, Uwe Brodmann | Fotos: Uwe Brodmann


AuspiciumAuspicium (2009)
Oder der Traum vom Fliegen

Ein Tanzstück von Gerda Raudonikis im BürgerBadePark, Nîmes-Straße 1, Braunschweig, Dauer: ca. 55 Minuten

Die Anziehungskraft der Erde zu überwinden, schwerelos zu gleiten ... ein Traum so alt wie die Menschheit. »Auspicium« handelt von diesem Traum. Tina und ihre Töchter träumen ihn, animiert durch Wesen aus einer vermeintlich anderen Welt, deren Leichtigkeit sie täglich begegnen. »Auspicium« begleitet sie bei ihren Versuchen, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Premiere: 14.05.2009, 21:00 Uhr, Aufführung: 15.05.2009, 21:00 Uhr

Analog zu den Tanzstücken von Kunas Modernus der vergangenen Jahre prallten in »Auspicium«" auch wieder verschiedene Bewegungsformen aufeinander. Dieses Mal waren es Schwimmerinnen, Schwimmer, Synchronschwimmerinnen, Free-Stil-Tänzer, Balletttänzerinnen und professionelle Tänzerinnen.

Regie und Choreografie: Gerda Raudonikis | Dramaturgie: KarlHeinrich Weghorn | Tanz und Co-Choreografie: Clara Dolinschek, Tina Essl, Jill Niesporek, Charlotte Wendland, Speedrock | Musikalische Leitung: Kerstin Herzog | Percussion: Kerstin Herzog, Martin Gensmer, Andrea Jonck, Maren Klocke, Anja Osterloh | Stimme: Libena Karsch | Synchronschwimmerinnen vom SSC Germania 08 e.V. Braunschweig: Jana-Mareike Christen (Gruppenleitung), Insa Albrecht, Ines-Katrin Baartz, Jana-Mareike Christen, Anna Lisney, Janine Munte, Sarah Waupke | Schwimmerinnen und Schwimmer vom SSC Germania 08 e.V. Braunschweig: Monika Tippelt (Gruppenleitung), Dorothea Knopf, Peter Liedke, Thorsten Muth, Christiane Sommer, Monika Tippelt | Assistenz: Jana Fritze | Lichtgestaltung: Janis Perlett, Hanns Grunow | Fotografie und Video: Uwe Brodmann | Videoschnitt: Karlheinrich Weghorn | Programm- und Plakatgestaltung: Robert Glogowski | Kooperationspartner: Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH, Musische Akademie

Unterstützt von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Stiftung Niedersachsen, Stadt Braunschweig; Dank auch an den SSC Germania 08 e.v. Braunschweig